LUFTMUSIK – Kinder- und Jugendchor St. Michaelis, Lüneburg

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Artikelnummer: EJK16 Kategorie:

Beschreibung

Luftmusik – eine Kantate über die Stimme, die Stille und das Schweben

“Eine wunderbare, von irdischer Last abhebende Kantate.” (Lüneburger Landeszeitung)…mehr

Die Luftmusik ist nach der Wasser- und der Feuermusik die dritte Kantate von Daniel Stickan im Zyklus der Elemente.

Besetzung

Kinderchor und Jugendchor der Kirchengemeinde St. Michaelis in Lüneburg
Dörte Lorkowski, Leitung
Daniel Stickan, Klavier
Holger Lorkowski, Orgel
Stephan Jacob, Sprecher

Inhalt

1 Präludium
Und Gott sprach
2 Prolog 1
3 Ich bin so knallvergnügt erwacht
4 Wartet nur
5 Prolog 2
6 Onomatopoeia
7 Es saß ein klein wild Vögelein
Christologie 1 (Stimme)
8 Im Anfang war das Wort
9 Nun kommt der Sturm geflogen
10 Das Schilf
Christologie 2 (Stille)
11 Im Anfang war das Wort
12 Der Gottesknecht
13 Nacht für Nacht
14 Die Stille
Christologie 3 (Schweben)
15 Im Anfang war das Wort
16 O Heiland, reiß die Himmel auf
17 Wolken
Epilog
18 Epilog
19 Die Schaukel

Liner Notes

Wir brauchen Luft zum Leben – auch wenn wir sie weder riechen noch schmecken noch sehen. Täglich atmen wir sie ein. Wenn wir die Luft anhalten, merken wir schnell, wie unser Körper in Not gerät. Nicht nur für das Atmen ist Luft wesentlich, auch für unsere Kommunikation. Im luftleeren Raum können wir weder sprechen noch uns hören. Das erinnert uns an Gott, der die Welt durch Sprache ins Leben rief und dem Menschen den Lebensatem „in die Nase“ geblasen hat.

Wenn sich Luft nicht bewegt, dann können wir sie nicht einmal hören. Eine solche Stille kann uns tiefer zu uns selbst führen – und zu Gott. Ihm nähern wir uns, wenn wir sein Wort hören. Ein Wort, das in Jesus Gestalt angenommen hat: „Im Anfang war das Wort, und das Wort ward Fleisch.“ So lesen wir beim Evangelisten Johannes, der auf vielen Bildern als Adler symbolisiert wird, weil er über den Dingen schwebt. Dieses Wort ist rätselhaft. Wir können es nur schwer begreifen. Aber seine Wahrheit kann uns zum Schweben bringen. In gleicher Weise, wie Jesus nicht in der Dunkelheit der Erde blieb, sondern aufgefahren ist zu den Vögeln in das Blau des Himmels …